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Brautmode
hat es in jedem Jahr, in jeder Entwicklungsphase der
Gesellschaften und zu allen Zeiten gegeben. Sowohl in
Krisenzeiten als auch in Friedenszeiten wurde geheiratet
und so hat sich diese Mode
sehr verändert. So gibt es die Brautkleider aus den
60iger und 70iger Jahren ebenso, wie die aus den 80igern,
90igern und von heute. Inwieweit sich die Modemacher an
ihren Vorbildern orientieren, kann man daran erkennen,
dass man immer bekannte Elemente bei den neuen Kleidern
sehen kann. Diese sind teils sehr schlicht gestaltet und
doch eindrucksvoll, teils auch verspielt. Damit ist es möglich,
den Zeitgeist und den Geschmack der heiratswilligen Frauen
immer neu zu treffen.
Brautmode
zu entwerfen und zu gestalten, ist jedoch auch nicht
einfach. Einerseits muss man mit der Zeit gehen,
andererseits aber auch immer wieder an Althergebrachtem
festhalten. Daher ist es möglich, dass es auch bei neuen
Modetrends Kleider mit Schleppen gibt und ebenso die Brautkleider
ohne Schleppe und viel Verzierung. Einige Bräute nehmen
sich aber auch ein Beispiel an Brautkleidern, die für
Stars und Sternchen entworfen wurden.
So
kann es sein, dass das Kleid einer Schauspielerin zur
Vorlage für den eigenen Traum vom Brautkleid wird. Die
Brautmode liegt daher am Puls der Zeit, lebt, steigt und fällt
mit den Ansprüchen, dem Musikgeschmack und den Trends der
jeweiligen Gesellschaft.
Brautmode
unterliegt jedoch auch kultureller Geschichte. So ist
diese Mode in jedem Land unterschiedlich auch wenn hin und
wieder verschiedene Elemente zusammenspielen und diesen
Bereich farbenfroh und abwechslungsreich gestalten. Auf
diese Weise lässt sich verhindern, dass die Trends
einschlafen.
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