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Als kleiner Junge hatte ich schon immer den Wunsch,
ein großer Fußballspieler zu werden. Schon mit sehr jungen Jahren ging
ich jedes Wochenende auf den Fußballplatz und trainierte wie wild. In
eine Mannschaft wollte mich wegen meiner Größe keiner haben. Ich war
etwas klein gewachsen und so traute mir keiner einen richtig guten Fußballspieler
zu.
Das sollte sich aber ändern, als ich in das letzte
Schuljahr kam. Wir hatten ein Abschlussturnier und weil nicht genug
andere Spieler von unserer Schule mitmachen konnten, fragte man mich.
Obwohl ich mich nur als Ersatz sah, sagte ich ja und wollte mein Bestes
geben.
An dem Tag, wo das Turnier stattfand, stand ich früh
auf und machte einen langen Waldlauf. Danach aß ich kräftig zum Frühstück
und ging zu dem Sportplatz. Einige andere unserer Mannschaft waren schon
da und trainierten etwas. Ich zog mich um und machte mit. Sie nahmen
mich auch voll in das Training mit auf und zu meiner Verwunderung bekam
ich den Ball sehr oft zugespielt.
Nach ca. einer Stunde besprachen wir mit unserem
Trainer die Spielstrategie für das Turnier durch. Ich spielte den
rechten Verteidiger und freute mich darauf, den anderen meine Stärke zu
zeigen. Sie hatten sich zwar in den letzten Wochen mehr auf mich
eingelassen, aber für ihren Topspieler hielt mich natürlich keiner.
Die ersten Spiele des Turnier schafften wir es, die
jeweils andere Mannschaft zu besiegen, wenn man auch nicht von sehr
guten Spielen sprechen konnte. Ich habe kein Tor geschossen, aber sicher
viele in unser Netz verhindert.
Als wir das Halbfinale auch mit 1:0 gewannen, war
die Freude übergroß, dass wir mit dabei waren, das Finale des Fußballturniers
zu bestreiten. Wir sprachen noch ein paar Einzelheiten zu dem
Finalgegner mit unserem Trainer durch.
Das Spiel begann. Beide Mannschaften griffen
abwechselnd an und versuchten den Gegner auszutricksen und den Ball ins
gegnerische Tor unterzubringen. Nach 88 Minuten stand es immer noch 0:0.
Alle hatten sich schon irgendwie auf Verlängerung
eingestellt, als der Ball mir zugespielt wurde und ich keinen Gegner
zwischen mir und dem gegnerischem Tor sah. Ich rannte, dem Ball vor mir
hertreibend auf das Tor zu und schoß. Der Ball flog direkt auf das
rechte obere Eck des Tor zu.
Ich wollte es kaum glauben, als ich eine Stimme hörte,
„Steh auf, Du musst zum Turnier“ Das kam mir vor, als sollte ich an
der Fußball
WM 2010 in Südafrika bald teilnehmen.
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