Weihnachtsgeschichte kurzgeschichten               KOSTENLOSE KURZGESCHICHTEN
  • Übersicht
  • Die Katze
  • Das Schiff
  • Der Mietwagen
  • Weihnachtsgeschichte
  • Der Traum

Die Immobiliensuche und der Brief

Die Immobiliensuche

Meine Schwester wohnte schon lange bei uns, weil sie sich wegen dem Studium keine eigene Wohnung leisten konnte. Wir hatten keine Kinder und so war das dafür vorgesehene Kinderzimmer frei, das sie nun schon drei Jahre bewohnte.

Wir träumten oft von einem eigenen Haus, aber die Immobiliensuche war bisher immer erfolglos, weil uns zum einen nicht genügend Geld zur Verfügung stand und ein Kredit für uns nicht in Frage kam.

Dieses Jahr wollten wir die Immobiliensuche intensiver angehen, weil meine Schwester mit dem Studium fertig werden würde und sich dann eine eigene Wohnung leisten konnte. Sie war auch in der letzten Zeit sehr ruhig geworden, sprach das Thema der Wohnung überhaupt nicht mehr an. Wir hatten schon Sorge, was wohl sein könnte, wollten das Gespräch aber auch nicht darauf bringen, um sie wegen einer eigenen Wohnung nicht unter Druck zu setzen. 

Als ich heute zum Briefkasten vor das Haus ging, weil ich wegen neuer Immobilien in der Zeitung schauen wollte, lag da ein Brief aus den USA drin, der an meine Schwester gerichtet war. Meine Gedanken überschlugen sich. War sie deshalb so schweigsam, weil sie sich nicht traute, uns zu sagen, dass sie nach dem Studium in die USA wollte oder was hatte es mit den Brief auf sich? Ich legte ihn besondern sichtbar auf die Flurgarderobe, so das sie ihn nicht übersehen konnte. Wenn sie nach Hause kommt, wollte ich ihren Gesichtsausdruck sehen, wenn sie den Brief öffnete. Lange brauchte ich auch nicht zu warten, bis ich das Geräusch von Schlüsseln hörte, als meine Schwester die Wohnungstür aufschloss. Ihr erster Blick ging auch zur Post, als hätte sie schon lange auf diesen Brief gewartet. Sie nahm in die Hand, drückte ihn gegen ihren Oberkörper und es schien fast so, als würde sie beten. Dann bemerkte sie mich und sah still zu mir rüber. Ohne ein Wort ging sie in ihr Zimmer. Unsicher ging ich ein paar Schritte auf ihre Zimmertür zu, um dann aber doch stehen zu bleiben und mir die Zeitung zu nehmen, weil ich ja wegen der Immobiliensuche reinschauen wollte.

Plötzlich hörte ich meine Schwester sprechen und beim genaueren hinhören, hörte ich englische Worte, die ich leider nicht verstand. Sie telefonierte wohl grad mit dem Absender von diesem Brief.

Voller Erwartung wartete ich auf das Ende des Gesprächs, weil ich glaubte, sie wolle dann mit mir reden, denn wir beiden Schwestern sprachen eigentlich über alles und das seit frühester Kindheit an. Unkonzentriert las ich die Anzeigen der Immobiliensuche in der Zeitung und ich sollte noch heute erfahren, was es doch für einen Zusammenhang zwischen diesen Brief und unserer Immobiliensuche geben sollte. 

Das Ende der Kurzgeschichte zur Immobiliensuche kann sich jeder selbst ausdenken oder die nächsten Tage hier mal schauen, wenn ich sie beende. Noch eins. Beachten sie immer, wie weit sie über das nötige Geld verfügen, wenn sich mit den Gedanken tragen, eine Immobilie zu kaufen. Die Folgekosten zur Immobilienunterhaltung und Pflege sind nicht zu unterschätzen.

Werbung:



Die Karpfen Die kinderfreundliche Wohnung
Ein kleines Aquarium Der Autokauf
Der Onlineshop Die Finanzkrise
Versicherungsmakler Geschenkidee

 

 

Home | Sitemap | Informationsseiten | Impressum