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Wie immer in solchen Situationen versuchten sich einige Passagiere
in den Vordergrund zu spielen, was der Kapitän aber mit scharfen
Worten unterband. Nachdem die Aufgaben Nahrungssuche und ein Platz
für die Unterkunft verteilt waren, versuchten die anderen
Passagiere die Insel zu erkunden. Alle strömten in verschiedene
Richtungen aus und riefen laut Hallo oder Hilfe.
Es war eigentlich eine schöne Urlaubsinsel.
Am frühen Abend kamen alle so langsam wieder zum Ausgangspunkt
zurück und machten enttäuschte Gesichter. Keiner ist
irgendjemanden begegnet und einige Passagiere waren auch um die
ziemlich kleine Insel herum gelaufen. Nun stand fest, dass sie
hilflos auf einer weit entfernten Insel waren, die kaum Aussicht
auf Rettung zuliess.
Erschöpft und resigniert liessen sie sich im weissen Sand nieder und
überdachten ihre hoffnungslose Lage.
Keiner konnte diese Nacht schlafen. Sie redeten von zu Hause und
ihren Freunden und Verwandten. Die Frauen und Kinder weinten
teilweise leise vor sich hin.
Am nächsten Morgen beriet man was jetzt zu tun sei. Die meisten
wollten ein Boot bauen und den Weg nach Hause antreten. Einige
wollten auf Hilfe warten, die sicher bald eintreffen würde, weil
man sie ja sicher schon vermisste. Ehe man sich nicht einigen
konnte, machten sich einige Passagiere an den Bau eines grossen
Bootes, mit dem sie dann nach Hause schiffern wollten.
Die anderen Passagiere lagen im Sand oder liefen durch den Wald
nach etwas Essbaren. Sie fanden Beeren und einige Früchte, die sie
ins bereits gebaute Lager nahe am Strand brachten.
Auch die Passagiere, die sich mit dem Bootsbau beschäftigten, wurden zum
Essen gerufen. Jeder liess sie gewähren, weil keiner wusste, ob es
nicht doch der bessere Weg war, die Insel lebend zu verlassen. Der
unerwünschte Urlaub ging seinen Lauf.
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