Angst im Flugzeug

Bei einer Reise ins Ausland, weit über das große Wasser hatte ich ein Erlebnis, was ich nie vergessen werde. Meine Angst vor dem fliegen war so groß, dass ich mit drei Tage lang, vor dem Flug , versucht habe, mir die Angst durch übermäßigen Alkoholkonsum zu nehmen. Übermütig durch den Rausch war auch jede Angst verflogen, als ich mich etwas benommen auf dem Weg zum Flughafen machte.

Ich hatte mich schon viele Informationen besorgt. Alles was man so im Internet, zum Beispiel Aktivurlaub auf innersunset.net oder anderen Seiten, wo es um Reiseberichte ging, die sich eben mit der Angst vor dem fliegen beschäftigten.

Die Abfertigung schaute zwar ein wenig komisch, weil man mir den Alkoholkonsum sicher ansah, aber ich durfte an Bord gehen.

In meiner Benommenheit hatte ich die aus Vorsicht vor Kontrollen, eine extra für den Flug gekaufte Flasche Schnaps, in meinem Koffer gesteckt, wo ich jetzt nicht ran kam. Langsam aber sicher ließ der Alkoholpegel nach und meine Angst schien sich wieder in meinem Magen eingegraben zu haben. Das dünne mit wenig Alkoholgehalt angebotene Getränk, was es im Flugzeug gab, half auch nicht viel und so wurde mir auf den nie enden wollenden Stunden immer schlechter.

Ich wollte doch New York genießen, also versuchte ich mich zusammenzureißen.

Die Flugbegleiterin dachte sicher, dass sie nur für mich unterwegs war, weil ich alle fünf Minuten nach einem neuen Glas mit dem undefinierbarem Getränk rief. Mit viel Qualen und Mühe schaffte ich es auf dem Flughafen von New York anzukommen. Die frische Luft, als ich aus dem Flugzeug stieg, half mir ein wenig, dass ich ohne große Schwankungen die Zollformalitäten über mich ergehen lassen konnte. Nun war ich in der so viel gelobten Stadt. Leider konnte ich die sicher schönen und großen Wolkenkratzer nicht begutachten, weil mir jedes mal schlecht wurde, wenn ich nach oben schaute. Da ich aber die drei Tage, die ich gebucht hatte, voll genießen wollte, begab ich mich in die nächst beste Gaststätte und beruhigte mein Magen. Danach ging ich in mein Hotel und machte mich über die Minibar im Hotelzimmer her.

Die ganze Aufregung und die ganze Anstrengung der schweren Reise ließen mich einschlafen, als ich nur zur Probe eine Minute auf dem Bett lag. Nach einigen Stunden wurde ich wieder wach und wollte mir zu nächtlicher Stunde die schöne Stadt ansehen. Zum Auftanken und munter werden bestellte ich mir in der Hotelbar ein großes Glas Bier und kam auch gleich mit einem anderen Gast, der auch aus Deutschland kam, ins Gespräch. Wir plauderten viel und tranken nebenbei ein paar Gläser, die mit Hochprozentigem gefüllt waren. Wir merkten beide erst, wie spät es wurde, als wir sahen, dass der Kellner langsam anfing aufzuräumen. Es war fast Mitternacht, aber hier war ja, wie ich aus vielen Reisemagazinen wusste, die ganze Nacht was los. Wir beschlossen also, wo anders hinzugehen. Diese Woanders war die Kneipe gegenüber. Ich hatte also schon ca. 1 Minute lang New York gesehen, denn länger dauerte der Weg bis zur Kneipe nicht.

Wir verbrachten die ganze Nacht dort und stützten uns gegenseitig auf den Weg in unserer Hotel. Den folgenden Tag verschlief ich fast komplett und wachte mit einen schweren Kopf auf. Die Minibar wurde, wahrscheinlich als ich aus war, wieder gefüllt und so machte ich mich daran, meinen Magen wieder zu beruhigen. Nach einer Stunde war ich in guter Stimmung und machte einen erneuten Versuch, die Stadt zu erkunden.

Als ich unten in der Hotelhalle ankam, begrüßte mich mein nächtlicher Begleiter und wir klatschten uns gegenseitig auf die Schulter, was für einen schönen Tag wir doch hatten. Dabei wurde natürlich gleich wieder gebechert. Wir saßen die restlichen Tagesstunden noch an der Bar und schauten dem Programm, was das Hotel bot, zu. Spät in der Nacht waren wir Beide wieder so abgefüllt, dass wir uns auf unsere Zimmer begaben und schlafen legten. Am nächsten Morgen wachte ich auf und mir wurde klar, dass ich heute ja wieder abreisen musste. Es war der dritte Tag und mein Flug ging in ca. 6 Stunden.

Als mir das klar wurde, ließ ich mir die schönen Tage meines Aufenthalts in New York durch den Kopf gehen. Ich habe kaum was gesehen und nun begann auch wieder die Angst vor dem Rückflug in mir hochzusteigen. Ich schleppte mich unter die Dusche, packte meine Sachen, wobei ich mir mit dem Inhalt der Minibar die immer stärker werdende Angst nahm. Nach ca. drei Stunden hatte ich aus mir, mit Hilfe von Wasser, neuen Sachen und nicht zuletzt mit der Minibar, einen einigermaßen ansehnlichen gemacht. Da ich den ganzen Amerikaaufenthalt kaum was gegessen hatte, wollte ich noch ins Hotelrestaurant und eine Kleinigkeit essen.

Wieder saß mein neuer Bekannter dort und hatte auch seine Koffer mit dabei. Obwohl wir viel zusammen waren, die letzten Tage, hatten wir nicht über die Rückreise gesprochen. Es stellte sich heraus, dass wir beide mit dem selben Flugzeug unsere Rückreise nach Deutschland antreten würden. Dieser glückliche Umstand ließ uns noch bis zum Abflug einige Gläschen heben. Den Rückflug überstanden wir mit Hilfe von einer diesmal im Handgepäck versteckte Flasche, ohne besonderes Übel.

In Deutschland angekommen, verabredeten wir uns für das nächste mal in New York.

Weptip:

Flugangst lässt sich therapieren. Dabei sollte man aber darauf achten, es langsam angehen zu lassen. Gut eignen tun sich hier nationale Flüge (z.B. eine Berlin Städtereise ) deren Flugzeit oft nicht länger als eine Stunde dauert. So kann sich der Betroffene an das Gefühl gewöhnen und seine Angst überwinden.

Laut einer Studie ist das Fliegen in den heutigen Zeiten so sicher wie nie zuvor. Dennoch ist die Flugangst bei den meisten Passagieren (zumindest latent) ein stetiger Begleiter und die Angst vor einem Flugzeugabsturz sitzt tief. Alkohol scheint im ersten Augenblick ein probates Mittel zur Angstbewältigung zu sein, jedoch kann der übermäßige Konsum über den Wolken schnell zu einem Problem werden: Die Meldungen der Fluggesellschaften über Probleme mit alkoholisierten Passagieren nehmen stetig zu. 

Wenn berichtige Flugangst bei einem Flug plagt, vor allem wenn es über Wasser, wie die Karibik geht, aber dennoch nicht auf seinen verdienten Urlaub verzichten will, sollte sich über den Urlaub auf Mykonos informieren. Mykonos ist eine griechische Insel, die der Kykladen-Inselgruppe angehört und sich großer Beliebtheit bei Urlaubern und Touristen erfreut. In gerade einmal geschlagenen 3 Stunden sind Sie so im Paradies.

Vielleicht fliegen sie auch gern woanders hin und möchten einen Sommerurlaub in Porec / Kroatien machen oder auch Urlaub auf Mallorca